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Öffentliche Gesundheit: Harvard-Universität und türkischer Lebensmittelriese Ülker kooperieren

Der türkische Lebensmittelriese Ülker arbeitet in Zukunft gemeinsam mit der US-Universität Harvard. Zehn Jahre lang wird das Labor Nährstoffe, genetische und metabolische Krankheiten der Fakultät für öffentliche Gesundheit „Sabri Ülker Center“ heißen. Die türkische Yıldız Holding, zu der auch der Le

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Von epehlivan16. Oktober 2014
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Der türkische Lebensmittelriese Ülker arbeitet in Zukunft gemeinsam mit der US-Universität Harvard. Zehn Jahre lang wird das Labor Nährstoffe, genetische und metabolische Krankheiten der Fakultät für öffentliche Gesundheit „Sabri Ülker Center“ heißen. Die türkische Yıldız Holding, zu der auch der Lebensmittelriese Ülker gehört, wird die Forschung an der Eliteuniversität mit 24 Millionen Dollar unterstützen. Die Vereinbarung hierzu hat der Vorstandsvorsitzende des Konzerns, Murat Ülker, unterzeichnet. Vorreiter im Bereich öffentliche Gesundheit Ülker zufolge hat die Harvard-Universität den Bereich öffentliche Gesundheit erstmals als Branche in das Bildungssystem übernommen. Das Zentrum wird von Prof. Gökhan Hotamışlıgil geleitet. Auch das freut den Geldgeber. „Wir freuen uns, dass in dieser Institution ein renommierter Wissenschaftler arbeitet, mit dem wir die gleiche Muttersprache teilen“, sagte ein Ülker-Vertreter bei der Eröffnungsfeier. Glücklich ist auch die Fakultätsleitung. Gerade in Zeiten, wo chronische Stoffwechselerkrankungen weltweit die öffentliche Gesundheit bedrohten, sei man über eine derartige Spende erfreut, betonte der Dekan der Fakultät, Julio Frenk. Auch türkische Studenten und Wissenschaftler sollen in Harvard ausgebildet werden Das Zentrum hat sich große Ziele gesetzt. „Unser Ziel ist es, für die öffentliche Gesundheit die Verbindung zwischen Ernährung und Stoffwechsel zu erkunden und in dem Bereich bahnbrechende innovative Forschung zu betreiben“, sagte Zentrumsleiter Hotamışlıgil. Das Projekt ist für die Forschung nicht nur in den USA, sondern auch in der Türkei wichtig. In Zukunft soll es Programme geben, an denen auch Studenten und Wissenschaftler aus der Türkei teilnehmen werden.

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