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ilker Çatak

Deutsch-türkischer Filmemacher Çatak macht sich Sorgen um Deutschland

Mit "Das Lehrerzimmer" war er für den Oscar nominiert – sein neuer Film läuft im Berlinale-Wettbewerb. İlker Çatak warnt nun vor einer bedrohten Meinungsfreiheit auch in Deut

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21. Februar 2026
1 Min. Lesezeit
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Mit "Das Lehrerzimmer" war er für den Oscar nominiert – sein neuer Film läuft im Berlinale-Wettbewerb. İlker Çatak warnt nun vor einer bedrohten Meinungsfreiheit auch in Deutschland.

Der Regisseur İlker Çatak zeigt sich mit Blick auf die Meinungsfreiheit in Deutschland beunruhigt. "Es gibt bestimmte Themen, da können Sie gar nicht so schnell schauen, wie sie weg vom Fenster sind. Es gibt eine Engführung des Meinungskorridors", sagte der deutsche Filmemacher im Interview des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Sein neuer Film "Gelbe Briefe" läuft im Wettbewerb der Berlinale. Das Drama thematisiert das Leben eines türkischen Künstlerpaares unter den Repressionen der türkischen Regierung. "Gelbe Briefe" hat am Freitag Premiere bei den Filmfestspielen. Çatak feierte mit seinem Film "Das Lehrerzimmer" Erfolge und wurde für einen Oscar nominiert.

"Wir fühlen uns wahnsinnig wohl, wenn wir die Zustände in anderen Ländern anprangern können"

Sein neuer Film solle auch in Deutschland zur Reflexion anregen, sagte er: "Eine Message des Films ist auch: Wir in Deutschland fühlen uns wahnsinnig wohl, wenn wir die Zustände in anderen Ländern anprangern können." Der Blick nach innen fehle. "Wie gehen wir damit um, dass es diese Verengung im Meinungskorridor gibt? Wie gehen wir damit um, wenn irgendwann eine AfD-Regierung die Kulturpolitik in der Hand hat? Das sind ernstzunehmende Gefahren, die auch hierzulande stattfinden." dpa/dtj

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