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Chemiewaffen gegen PKK? Türkei dementiert Vorwürfe

Die türkische Regierung bestreitet Vorwürfe rund um den angeblichen Einsatz von Chemiewaffen gegen vermeintliche PKK-Mitglieder im Nordirak. Die Opposition fordert Untersuchungen. Nicht verifizierte Videos, die im Internet kursieren, sollen zeigen, wie türkische Streitkräfte bei einem Militäreinsatz

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Von dtj-online9. August 2023
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Die türkische Regierung bestreitet Vorwürfe rund um den angeblichen Einsatz von Chemiewaffen gegen vermeintliche PKK-Mitglieder im Nordirak. Die Opposition fordert Untersuchungen. Nicht verifizierte Videos, die im Internet kursieren, sollen zeigen, wie türkische Streitkräfte bei einem Militäreinsatz im Nordirak Chemiewaffen gegen Stellungen der terroristischen PKK einsetzen. Das türkische Verteidigungsministerium wies die Vorwürfe vehement zurück. Die Streitkräfte verwendeten keine Munition, die durch internationales Recht und Abkommen verboten sind. Diese Art von Munition befinde sich nicht im Inventar des Militärs. Die Vorwürfe seien Teil einer "Verleumdungskampagne" zur "Beschönigung des Terrorismus", schrieb Präsidentensprecher Ibrahim Kalın, auf Twitter. Türk Silahlı Kuvvetlerinin başarısına gölge düşürmek isteyen çevrelerce periyodik bir şekilde gündeme getirilen "Türk Silahlı Kuvvetleri tarafından ‘kimyasal silah’ kullanıldığına" yönelik iddialar tamamen asılsız ve gerçek dışıdır.https://t.co/HI7PPhR4Hx#MSB pic.twitter.com/yRNcQLKRVy — T.C. Millî Savunma Bakanlığı (@tcsavunma) October 20, 2022 Ermittlungen gegen Fincancı Es gebe "indirekte Beweise für mögliche Verstöße" der türkischen Armee während einer September-Offensive im Nordirak, berichteten hingegen die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) letzte Woche in einem Bericht. "Material, das in der Nähe eines von der türkischen Armee verlassenen Gebiets gefunden wurde, umfasste Behälter für Salzsäure und Bleichmittel, die zur Herstellung von Chlor, einem klassischen chemischen Kampfstoff, verwendet werden könnten", hieß es. Während Teile der Opposition Untersuchungen forderte, ermitteln die Behörden gegen die Vorsitzende der türkischen Ärztekammer TTB, Şebnem Korur Fincancı. Sie hatte gestern einem angeblich PKK-nahen Sender ein Live-Interview gegeben. Darin sagte sie, dass die Aufnahmen geprüft werden müssten, sie aber nicht sicher sagen könne, dass chemische Waffen zum Einsatz gekommen seien. Fincancı erklärte heute, dass ihre Worte absichtlich anders dargestellt und so getan würde, als ob sie den Chemiewaffen-Einsatz bestätigt habe. dpa/dtj

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